Peter Pan – Armut

Schülerinnen
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Die Klasse 6c der Peter-Pan-Grundschule hat das Thema „Armut“ gewählt. Die Kinder sind sich sicher: Weil sich nicht alle aus der Klasse alle Wünsche erfüllen können, die einen mehr haben und die anderen weniger, gibt es Streit. Streit, der nicht sein muss und der seine Ursachen hat irgendwo außerhalb der eigenen Verantwortung.  

Ausgehend von eigenen Erfahrungen der Ausgrenzung nähern sich die Kinder dem Thema „relative Armut“. Schnell wird klar, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema auch die Klassengemeinschaft stärkt. Die Kinder wollen „was tun“. Sie laden Expert:innen der aufsuchenden sozialen Arbeit ein zum Thema: Obdachlosigkeit bei Kindern und Jugendlichen. Die Expert:innen von Straßenkinder e.V. raten allerdings davon ab, Interviews mit Betroffenen zu machen, da dies die Privatsphäre verletzen würde. Die Kinder planen eine Demo für Kinderrechte. 

Mit dem Drucker Sebastian Wagner entwerfen sie Plakate und organisieren eine Demo vor der Eastgate-Mall. Die Kinder tragen Masken, die sie mit der bildender Künstlerin Melo Börner entworfen haben. Anonymisiert diskutieren sie mit Passant:innen über Armut, Streit und warum sie sich gegen Ausgrenzung engagieren. 

Schüler:innen: drei 5. Klassen
Künstler:innen: Sebastian Schnarr, Sebastian Wagner
Lehrer:in: Katja Hoffmann
Kulturagent:in: Carsten Cremer

Weitere Projekte der Streit Kultur 3 – MItmischen!

Rassismus/Antirassismus

Waren die Schüler:innen schon einmal von Rassismus betroffen? Gibt es in ihrem Bezirk Rassismus? Wie denken Menschen auf der Straße über das Thema? Wie kann darüber geredet werden? Was kann getan werden, um Aufmerksamkeit zu schaffen und eigene Erfahrungen zu teilen? Die Schüler:innen nähern sich dem Thema künstlerisch, journalistisch und musikalisch.

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Aufstehen oder liegenbleiben

Eine Gruppe Jugendlicher geht der Frage nach, wofür sie sich engagieren würden. Und warum manchmal die eigenen Überzeugungen mit der Realität kollidieren.

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Picture this!

Urbanen Geschichten kann man fast überall lauschen – nahezu an jeder Ecke. Zwischen Straßen, Bahnhöfen, Plätzen, Kurven und Ecken treffen zeitliche Dimensionen aufeinander und kommunizieren miteinander. Schüler:innen der Wedding-Schule sind nach draußen gegangen und haben sich auf der Suche nach städtischer Kommunikation treiben lassen.

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Wenn die Wut einen Kopfstand macht

Fluchen, schimpfen, spielen, rappen! Wir halten uns an die Spielregeln, aber wenn’s schief geht, wird geflucht – natürlich ohne jemanden (verbal) zu verletzen! Das choreografische Spiel erlaubt den Kindern Geduld zu erproben, ihren Emotionen freien Lauf zu lassen und sich auszutoben.

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Team Friday

Mitmischen! 16 Jugendliche organisieren selbst den Festivaltag der Streitkultur im FELD-Theater. Erfinden Spiele, sorgen für einen guten Ablauf und eine spannende Diskussion.

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DAG goes outside

Gerne allein sein, aber sich nicht einsam fühlen. Ruhe und Rückzugsorte finden und trotzdem Teil eines Kollektivs sein. Geht das? Schüler:innen der Kurt-Tucholsky-Oberschule stellen sich performativ die Aufgabe, eine Gemeinschaft zu gründen, in der mensch gemeinsam das Alleinsein genießen und hierbei dennoch Halt in einer Gruppe finden kann.

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Zwischenräume: von Grenzen, Brücken und Begegnungen

Eine Künstlerin setzt in zwei Kursen der Bettina-von-Arnim-Schule einen Prozess in Gang und die Schüler:innen finden zu zwei ganz unterschiedlichen Präsentationen auf dem schuleigenen „More than Arts Festival“: einem Audiowalk und einem performativen Rundgang. Ganz persönlich und sehr tief geht es in beiden. Es geht um Ängste, Wünsche, Unsicherheiten, den Druck nach und während Corona und die Aufforderung ans Publikum, sich selbst zu verorten und mitzumischen.

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Visuelle Kommunikation – Mit dem Körper sprechen

Ein Tauber und ein hörender Künstler erproben gemeinsam mit Kindern einer dritten Klasse die Möglichkeiten von visueller Kommunikation. Vieles und ganz anderes lässt sich erzählen.

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Unsichtbare Grenzen

Den Ratschlag, Grenzen zu setzen, hört mensch sehr oft. Aber was heißt das eigentlich genau? Wann und wo stoßen wir auf Grenzen? Wann finden wir sie gut und wann schlecht? Was sind unsere eigenen Grenzen? Wie kann man diese etablieren und was macht das mit uns und anderen? Das Thema wird von den Schüler:innen tänzerisch und performativ erforscht.

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Das Projekt Streitkultur ist ein Kooperationsprojekt von FELD - Theater für Junges Publikum und dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin und wird gefördert vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung.